Archiv für das Tag 'Kiefernwald'

Jul 10 2009

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Harry

Die Wolkenmelker – Kanarische Kiefern auf Teneriffa

Abgelegt unter Pflanzen

 

Wolkenmeer und Kiefernwald

Wolkenmeer und Kiefernwald

 

Die Kanarische Kiefer (pinus canariensis, span. pino canario) ist ein Endemit der Kanaren, kommt auf allen Inseln vor, ausser auf Lanzarote und Fuerteventura. Eine Überlebenskünstlerin, die sich im Laufe der Evolution an die Umstände der Insel angepasst hat. Durch ihre dicke Rinde und dem sehr harzhaltigen Holz ist sie feuerresistent, treibt also nach Bränden, die auf einer vulkanischen Insel immer wieder vorkommen, neu aus. Ein echtes Wunder der Natur. Sie kann in der Regel Höhen von über 30 Metern und einen Stammdurchmesser von etwa 2,5 Metern erreichen. Auf Teneriffa wächst sie innerhalb von Höhenstufen zwischen ca. 500 bis 2000 Metern. Ihre bis zu 30 Zentimeter langen Nadeln sind der wichtigste Wasserlieferant der Insel. Die feuchten Passatwolken, die in den Höhenlagen der Kiefer auf die Insel stossen, kondensieren an den Nadeln. Die zu Boden fallende Feuchtigkeit nutzt zum kleineren Teil der immergrüne Baum für sich, der Grossteil versickert im Boden und sammelt sich in den sogenannten “Galerias” wieder, welche der Mensch mit Hilfe von langen Wasserstollen anzapft und das wertvolle Wasser gewinnt. Die Kanarische Kiefer zählt zu den charakteristischsten Pflanzen der Insel.

 

... und treibt neu aus

... und treibt neu aus

Ein Kommentar

Jun 15 2009

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Harry

Zistrosen – mehr als nur Farbtupfer im Kiefernwald

Abgelegt unter Pflanzen

Bei den Wanderungen, vor allem bei jenen, die durch die Kiefernwälder führen, trifft man häufig auf die zur Zeit blühenden Zistrosen. Die Zistrose gehört zur Pflanzenfamilie der Zistrosengewächse (Cistacae), die zusammen etwa 200 unterschiedliche Arten zählt. Die Blüte ähnelt ein wenig der herkömmlichen, “klassischen” Rose (daher der Name), ist mit ihr aber nicht verwandt. Sie ist von den Kanarischen Inseln über den ganzen Mittelmeerraum bis nach Israel verbreitet .

Diese Pflanze blickt auf eine lange Geschichte zurück, bereits in der Bibel wurde die Zistrose erwähnt. Begehrt war (und ist) das Harz Labdanum, das aus verschiedenen Arten der Zistrose gewonnen wird. Verwendet wurde es als Räucherwerk – vor allem in den Ostkirchen – und wegen ihrer Polyphenole auch als Wundheilmittel.

Auf Teneriffa gibt es drei endemische Arten und eine eingeschleppte Art (franz. Zistrose)

- Französische oder Montpellier – Zistrose / jara blanca (cistus monspeliensis)

- Beinwellbättrige Zistrose / Amagante, jara (cistus symphytifolius)

- Osbeckienblättrige Zistrose (cistus osbaeckiaefolius)

- Chinamada – Zistrose (cistus chinamadensis)

Französische od. Montpellier Zistrose

Französische od. Montpellier Zistrose


Beinwellblättrige Zistrose

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